Durch den Dschungel

Linke und Multimillionäre, leere Versprechungen und die Erben der Diktatur – am 10. Mai wählen die Philippinen

Von Thomas Berger *

Ob auf dem flachen Land oder im Bereich der Metropole Manila mit ihren mittlerweile 15 Millionen Einwohnern – je näher der Wahltag rückt, desto weniger Lücken gibt es. Ganze Mauern und Häuserwände sind regelrecht zugekleistert mit Plakaten, dicht an dicht hängen Konterfeis und Namen der Kandidaten an Laternen und Strommasten, an Zäunen, in Bäumen und vor Geschäften. Selbst auf vielen Fahrzeugen gibt es politische Bekenntnisse. Etliche Tricycles, die motorradgetriebene philippinische Variante der Rikscha, ziert ebenso ein Plakat oder Schriftzug wie die Jeepneys, die als Sammeltaxen auf festen Routen verkehren. Selbst Busse und Lkw sind nicht ausgenommen, und mancher Privatwagen fährt mindestens mit einer gelben Schleife durch die Gegend, Symbol des Favoriten im Präsidentschaftswahlkampf, Benigno »Noynoy« Aquino.

90 Millionen Einwohner zählt der südostasiatische Inselstaat, gut 50 Millionen davon stimmen am 10. Mai über die Neubesetzung der politischen Ämter von der kommunalen bis zur nationalen Ebene ab. Gewählt werden nicht nur das Staatsoberhaupt und der Vizepräsident sowie die Mitglieder des nach US-Vorbild in Senat und Repräsentantenhaus unterteilten Zweikammernparlaments, sondern auch 80 Gouverneure, Abgeordnete in den Provinzversammlungen, 1634 Bürgermeister und Stadträte. Es ist ein kunterbuntes Durcheinander von mehr oder weniger aussichtsreichen Bewerbern, das dem Außenstehenden schon beim Anblick den Kopf schwirren läßt und selbst Einheimischen die Orientierung nicht leicht macht. Zumindest äußerlich erwecken die Philippinen den Eindruck einer lebendigen Demokratie.

Mitten in den Bergen der Zentralkordilleren, zwei Stunden Fußmarsch von der nächsten Stadt Bontoc entfernt, verkaufen im Dorf Malingcong neben den dortigen Reisterrassen zwei Frauen Buko Juice, den als Erfrischungstrunk sehr beliebten Kokosnußsaft. Ein Kühlgefäß steht vor ihnen, hin und wieder läßt sich ein Kunde blicken. »Nein, ich weiß noch nicht, wem ich meine Stimme gebe«, sagt Maron und gibt sich damit als eine der noch immer Unentschiedenen zu erkennen. Für ihre Nachbarin Shirley hingegen ist die Sache klar: »Wenn es um den neuen Präsidenten geht, dann Bro. Eddie«, weist sie auf das hinter ihr hängende Plakat eines der diversen Anwärter auf das Spitzenamt. »Schließlich muß jemand den Kampf gegen die Korruption führen.« Was diesem generellen Hinweis auf eines der Grundübel auf den Philippinen angeht, würde ihr unabhängig der konkreten politischen Überzeugung wohl nahezu jeder Wahlberechtigte beipflichten. Kein Wunder, daß sich auch die meisten Kandidaten ganz besonders als Saubermänner und Aufräumer darzustellen versuchen.

Unabhängige chancenlos

Die beiden in dem neunköpfigen Bewerberfeld, die am ehesten für einen echten Wandel stehen, sind im Grunde völlig chancenlos. Consuelo »Jamby« Madrigal, einzige Frau neben acht Männern, und Nicanor »Nick« Perlas treten als Unabhängige an, was in praktischer Hinsicht mehr Schwäche als Stärke ist. Was ihnen fehlt ist ein bis in die hintersten Winkel des Landes reichender Parteiapparat ebenso wie ein großes Vermögen, um sich einen effektiven Wahlkampf leisten zu können. Nach eigenen Angaben gerade einmal vier Millionen Pesos, umgerechnet 68000 Euro, hat Perlas zur Verfügung, zur Hälfte aus eigenem Aufkommen, zur anderen Hälfte aus meist bescheidenen Spenden von Unterstützern. Die Konkurrenten der beiden nicht parteigebundenen Anwärter für das höchste Staatsamt können teilweise locker mit Summen in zehnfacher Größenordnung operieren.

Doch Madrigal wie Perlas geht es ums Prinzip und darum, einen wirklich alternativen Ansatz zu bieten. Viele ihrer Positionen ähneln sich: Stärkung der oft kleinteilig strukturierten einheimischen Wirtschaft gegenüber fragwürdigen Großprojekten und internationalen Konzernen, Verknüpfung von Umweltschutz und Entwicklung, Reform und Zukunftssicherung des Agrarsektors. Gerade Perlas, von Haus aus Landwirtschaftsexperte und der »Grüne« unter den neun Kandidaten, hat sich dies zum besonderen Anliegen gemacht. Der Vegetarier baut sein Gemüse selbst an und will wie Madrigal dem neoliberalen Mainstream ein auf den eigenen Kräften basierendes Modell entgegensetzen.

Nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet, sondern auch gesellschaftspolitisch bekennen beide Farbe. Während manche der Konkurrenten, wie der in den Umfragewerten ebenfalls bei ein bis zwei Prozent rangierende JC de los Reyes, explizit die Positionen der konservativen Teile des Klerus vertreten, was beispielsweise den Kampf gegen Verhütung und den Schutz traditioneller Familienstrukturen angeht, oder bestenfalls in Wischi-Waschi-Manier eine klare Stellungnahme vermeiden, hat Perlas kein Problem mit seinem Bekenntnis zur völligen Gleichberechtigung Homosexueller bis hin zu eingetragenen Partnerschaften oder mit modernen Verhütungsmethoden. Lediglich seine Ablehnung der Abtreibung ist ein Tribut an gesellschaftliche Mehrheitsüberzeugungen.

Wer an einem normalen Nachmittag im Stadtpark des attraktiven Provinznestes Baguio eine Umfrage macht, erhält einen recht repräsentativen Querschnitt an Antworten. Techniker Marvin, an Mann um die 30, unternimmt einen Spaziergang mit seinem Sohn, der an einem Maiskolben knabbert. »Ich werde mein Kreuz bei Erap machen«, betont der Vater und meint damit Joseph Estrada, der bereits 1998 einmal zum Präsidenten gewählt wurde. Der frühere Schauspieler, der vor wenigen Tagen 73 geworden ist, wurde damals aber nach nur drei Jahren von einer Volksbewegung gestürzt, seine damalige Vizepräsidentin Gloria Macapagal-Arroyo stellte sich an die Spitze der Kritiker und wurde zu seiner Nachfolgerin. Estrada selbst ist wegen Veruntreuung erheblicher Summen rechtskräftig verurteilt worden, bekam einen Teil der Strafe aber per Gnadenakt durch Arroyo erlassen. »Er kann sich in den zehn Jahren schließlich geändert haben«, sagt Marvin über die früheren Verfehlungen seines Favoriten. »Und Erap weiß, wie man Mindanao unter Kontrolle bringt.« Gemeint ist die neben Luzon zweite Hauptinsel im Süden, wo die muslimische Minderheit seit Jahrzehnten teilweise gewaltsam einen Kampf um Eigenständigkeit führt. Mit der größten Rebellenbewegung MNLF gibt es zwar ein Autonomieabkommen und mit der etwas radikaleren MILF (Moro Islamic Liberation Front) Verhandlungen, doch extremistische Gruppierungen wie die Abu Sayyaf entziehen sich bisher jedem Dialog und haben erst Mitte April bei einem Mehrfachanschlag auf dem Nachbareiland Basilan mit 15 Toten wieder Angst und Schrecken verbreitet.

Mythos Corazon Aquino

Luce, eine Mitvierzigerin, verkauft Snacks an Parkbesucher. Sie ist noch unschlüssig, wen sie wählen will, läßt sie ihren Standnachbarn übersetzen. Straßenhändlerin Merlina (28) weiß genau – ihre Stimme geht an Noynoy: »Ich mag ihn einfach.« Antony Ferrer, der als Student erstmals bei einer Präsidentschaftswahl stimmberechtigt ist, wird es ihr gleichtun: »Seine Familie hat viel für das Land getan. Es war seine Mutter, die uns damals die Demokratie zurückgebracht hat.« In der Tat zehrt der Spitzenmann der Liberalen Partei (LP) viel vom Nimbus der im vorigen Herbst verstorbenen Corazon Aquino. »Cory« ist und bleibt für etliche Filipinos die Ikone der Massenbewegung gegen den damaligen Diktator Ferdinand Marcos. Schon ihr Mann Benigno hatte als Senator die wachsende Opposition angeführt, nach seiner Ermordung auf dem Flughafen bei Heimkehr aus den USA führte seine Witwe später den Kampf weiter, der 1986 von Erfolg gekrönt war. Die Marcos-Familie floh ins Ausland, die auch von Teilen der Armee gestützte Cory zog als erste Frau in den Präsidentenpalast ein.

Gelb ist die Erkennungsfarbe der LP, fast überall fallen die Bilder des Spitzenduos – der junge Aquino und sein »running mate«, Vizepräsidentschaftsanwärter Mar Roxas – im bunten Plakatewirrwarr besonders zahlreich auf. Daß Noynoy noch nirgendwo Verwaltungserfahrung unter Beweis gestellt hat, wie seine Gegner betonen, stört seine Anhänger nicht, die in erster Linie auf den berühmten Familiennamen schauen. Schon seit Dezember führt er in den Umfragen. Mit rund 40 Prozent Zustimmungsrate liegt er nach wie vor deutlich vor seinem wichtigsten Herausforderer Ma­nual »Manny« Villar, einem vormaligen Senatspräsidenten. Und der Vorsprung nahm zuletzt sogar noch zu.

Lediglich ein markanter Angriffspunkt verfolgt Aquino Junior, so sehr er sich auch bemüht, davon abzulenken. Seine Mutter hatte dereinst zwar eine sachte Landreform angeschoben, die eigenen Besitzungen der zu den größten Grundherren gehörenden Familie aber ausgenommen. Das Massaker auf der Hacienda Luisita lastet wie ein böser Schatten auf ihm – zwölf Erwachsene und zwei Kinder waren am 16. November 2004 umgekommen und Hunderte verletzt worden, als sich die Farmarbeiter für die ihnen vorenthaltenen Rechte erhoben und der Cojuango-Aquino-Clan die staatlichen Sicherheitskräfte gegen sie in Marsch setzte. Bis heute ist der Vorfall juristisch nicht voll aufgearbeitet und wird eine Aufteilung der 5000 Hektar großen Farm an die auf ihr tätigen Beschäftigten mit jeder Menge Tricks verhindert.

Zumindest was die Präsidentenwahl angeht, läuft am 10.Mai alles auf einen Zweikampf hinaus. Aquino gegen Villar, alte gegen neue Elite, wird am Ende wohl die Entscheidung lauten. Bestenfalls der in den Umfragen auf Rang drei liegende Erap wäre noch für eine Überraschung gut, während der offizielle Kandidat der gegenwärtigen Mehrheitspartei mit höchstens zehn Prozentpunkten abgeschlagen ist. Gilbert »Gibo« Teodoro, vormals Verteidigungsminister, bemüht sich dennoch um Zuversicht – und darum, nicht allzu eng mit der scheidenden und inzwischen denkbar unbeliebten Gloria Arroyo in Verbindung gebracht zu werden. Diese bewirbt sich als einfache Kongreßabgeordnete, schielt aber darauf, womöglich zur Parlamentspräsidentin gewählt zu werden.

Ihre Lakas-Kampi-CMD, eine christdemokratisch-muslimische Sammlungsbewegung, hat tüchtig Federn lassen müssen. Fast 50 Prominente wie Gouverneure, Bürgermeister und der namhafteste Wirtschaftsberater, haben der Regierungspartei den Rücken gekehrt und sind zu etwa gleichen Teilen zur LP und zur Nationalistischen Partei (NP) Manuel Villars abgewandert. Die beiden aussichtsreichsten Bewerber versuchten sich deshalb, wechselseitig als »Villarroyo« und »Gloriaquino« madig zu machen.

Progressive Militärs

Leopoldo »Pol« Cantil ist Mitte 40, hat früher einmal als Lehrer gearbeitet und mußte sein Jurastudium während der Diktatur abbrechen. Eigentlich gehört er zur unteren Mittelschicht, doch seit einer Weile lebt die Familie auf der Straße. Nur das nackte Leben konnten Pol, seine deutlich jüngere Frau und der dreijährige Janil retten, als im September 2009 der schwerste Taifun seit langem über die Inseln fegte. Seine Zerstörungswut hinterließ Schäden in Milliardenhöhe, Pol verlor sein gesamtes Hab und Gut sowie den älteren, fünf Jahre alten Sohn. Auf staatliche Hilfe wartet die Familie bisher vergeblich, schläft nachts wie etliche andere Obdachlose an der Uferpromenade. Tagsüber dürfen sie sich im Rizal Park, der nach dem Nationalhelden benannten Anlage, niederlassen.

Pol ist gebildet und politisch interessiert. »Gewählt habe ich aber bisher nur selten«, sagt er zwischen seinen verbliebenen zwei Frontzähnen hindurch. Diesmal wird er zur Abstimmung gehen und vor allem bei den Bewerbern für den Senat Brigadegeneral Danilo Lim ankreuzen. Der namhafte Offizier sitzt in Haft, seit er an einem Versuch progressiver Militärs beteiligt war, Arroyo zu entmachten. Lim gilt zwar einerseits dem Aquino-Lager zugehörig, ist aber auch unter der Handvoll Kandidaten für höhere Ämter, die von der Partido Lakas ng Masa (Partei der arbeitenden Massen/PLM) unterstützt werden. Erst vor einem Jahr hatte die sich aus einer neuen linken Sammlungsbewegung heraus gegründet, schickt aus den eigenen Reihen lediglich einige Bewerber für Bürgermeisterposten und Stadträte ins Rennen und unterstützt eine Handvoll weiterer.

Gespaltene Linke

Es gehört zur allgemeinen Unübersichtlichkeit der Wahl 2010, daß sich auch die Linke erneut gespalten präsentiert. Ihre prominentesten Kandidaten finden sich im Team von Villar. Der Chef der NP setzt auf eine breite Front und scheut nicht vor ungewöhnlichen Allianzen zurück. Aufgewachsen in Tondo, dem größten Armenviertel Manilas, hat er in eine wohlhabende Familie eingeheiratet und im Immobiliensektor ein Milliardenvermögen angehäuft, das ihn zum neuntreichsten Mann des Landes gemacht hat und ihn den teuersten Wahlkampf aller Bewerber führen läßt. Anders als Kontrahent Aquino war Villar, der wirtschaftlich eher auf China als die USA als Partner setzt und von den etablierten Clubs der Geschäftsleute gemieden wird, zu Konzessionen gegenüber dem progressiven Lager bereit. Nicht nur hat er eine echte Landreform in Aussicht gestellt, auch die Initiative zum Bündnis selbst ging von ihm aus. Villar war es auch, der Satur Ocampo und Liza Maza unter dem Dach seiner Allianz aussichtsreiche Kandidaturen für den Senat anbot. Beide saßen bisher als Abgeordnete im Kongreß. Maza ist Anführerin der Frauenpartei Gabriela, Ocampo ein Journalist und Menschenrechtsaktivist, der in der Marcos-Ära im Gefängnis saß und gefoltert wurde. Beide haben ihre Zusammenarbeit mit Villar gegen Kritik anderer linker Gruppen verteidigt: Nur wer sich zu einem solch temporären Bündnis mit bürgerlichen Kräften auf klarer Grundlage entscheide, könne wirksam etwas bewegen. Sogar Joma Sison, der im niederländischen Exil lebende Gründer der illegalen Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP), hat sich öffentlich zu Multimillionär Villar als der besseren Alternative bekannt.

Die seit 1968 bestehende und maoistisch ausgerichtete CPP führt mit ihrem bewaffneten Arm seit Jahrzehnten einen Untergrundkampf gegen das Establishment. Noch immer ist es im Wahlkampf äußerst abträglich, mit der New People’s Army (NPA) in Verbindung gebracht zu werden, wie es gerade im Fall von Ocampo versucht wurde. Auch Vorstöße, die Kandidatur von ihm und Liza Maza juristisch zu unterbinden, hat es gegeben, wenn auch am Ende erfolglos.

Unbemerkte Arme

»Wir hoffen auf eine korruptionsfreie Regierung und Stadtverwaltung, die sich endlich unserer Probleme annimmt«, sagt Jonjon Elago (38). Er ist Vorsitzender einer Basisbewegung, die die Bewohner eines Viertels im Slum Tondo gegründet haben. Eine Nachbarschaftsvereinigung von 1040 Familien, wie der Vater von sechs Kindern erklärt: »Gesicherter Wohnraum ist die größte Aufgabe, aber auch Stromversorgung für unsere Leute und Bildungschancen für die Kinder.« Mit einzelnen Vertretern der gegenwärtigen Situation im Stadtrat Manilas gebe es eine recht gute Zusammenarbeit, diese werde man auch bei der Wahl unterstützen. Dennoch haben es die nach offiziellen Statistiken etwa 30 Prozent Filipinos unterhalb der Armutsgrenze schwer, sich bemerkbar zu machen. Zu oft schon sind sie mit leeren Versprechungen enttäuscht worden. Und auch die Schatten unseliger Vergangenheit ruhen nicht.

Ein Nachmittag vor wenigen Tagen. Der Randbereich des Rizal-Parks ist ganz in Rot getaucht. Die Anhänger eines ganz bestimmten Clans haben sich versammelt und tragen ihre Idole deutlich sichtbar auf den T-Shirts zur Schau. Ob aufgedonnerte Geschäftsfrau oder verhärmte Straßenhändlerin, das seltsame Bündnis ist sich in einem einig: Werbung für Imelda und Bongbong. Eine ist die Witwe des bald nach seinem Gang ins Exil verstorbenen Exdiktators Ferdinand Marcos, der andere ist dessen Sohn und trägt eigentlich auch dessen Namen. Während die einstige »First Lady« als Kongreßabgeordnete antritt, will der Sohn in den Senat – ebenfalls unter dem Banner von Manny Villar. Ein Partner, der Satur Ocampo und Liza Maza alles andere als angenehm sein dürfte. Noch immer haben die Marcos-Erben erheblichen Einfluß, Bongbongs Konterfei gehört zu den verbreitetsten landesweit. Befragt, was sie an der Witwe des Mannes finden, der Milliarden aus der Staatskasse abzweigte, sagt eine Frau stellvertretend für alle um sie herum sitzenden Aktivisten nur: »Imelda sieht einfach gut aus.« Ein trauriges Indiz dafür, wie viel äußere Attribute und politische Familiendynastien in teils schon dritter Generation zählen – und welch geringen Stellenwert echte Konzepte und programmatische Aussagen im Wahlkampf haben.

* Aus: junge Welt, 8. Mai 2010


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