Friedensratschlag 2000 (Friedensratschlag)
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Die Politik zivilisieren!

Einladung und Programm zum 7. Friedensratschlag
am 2. und 3. Dezember 2000 in Kassel

Am Wochenende des 2. und 3. Dezember 2000 findet in Kassel der 7. Friedenspolitische Ratschlag der Friedensbewegung statt.
Tagungsort: Kassel, Universität Gesamthochschule, Wilhelmshöher Alle 73.

Das vorläufige Programm sieht folgendermaßen aus:

Themen:

Kriegsursachen analysieren
Kriegsvorbereitungen stoppen
Friedensbedingungen verbessern


Vorabend: Freitag, 1. Dezember
17 Uhr Sitzung Bundesausschuss Friedensratschlag
20 Uhr Treffen mit ausländischen Gästen

Samstag, 2. Dezember
  • 9-11 Uhr: Konferenz mit ausländischen Gästen: Verabredung gemeinsamer Projekte
  • 11 bis 12 Uhr: Anmeldung
  • 12 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Beginn des 7. Friedensratschlags
Themenkreis I: Kriegsursachen analysieren

12.30: Plenumsvortrag
"Kriege sind gut für die Wirtschaft"

Prof. Dr. Maria Mies, Köln

13.30-15.00 Uhr: Arbeitsgruppen und Gesprächskreise
  1. Der Militär-Industrie-Komplex - euro-atlantische Konkurrenzen
    Jügen Grässlin, Sprecher der DFG-VK und der Kritischen Aktionäre DaimlerChrysler
  2. Kampf um die Natur? Die Kriege der Zukunft
    Jürgen Scheffran, IANUS-Interdisziplinäre AG Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit, TH Darmstadt
  3. Krieg um Land, Öl, Wasser oder was? Konfliktursachen im Nahen Osten
    Klaus D. Fischer, Frankfurt, Club Voltaire
  4. Religiöser Fundamentalismus als Kriegsursache? Das Beispiel Islam
    Prof. Dr. Werner Ruf, Uni Kassel
  5. Was verbirgt sich hinter "ethnisch-politischen" Konflikten?
    George Pumphrey, Mitarb. PDS-Fraktion im Bundestag
  6. Kriegsursachen - Kriegsverursacher - Kriegsmacher
    Prof. Dr. Ernst Woit, Dresden
  7. Zur politischen Ökonomie der Kriege heute
    Dr. Peter Lock, Hamburg, European Association for Research on Transformation-EART
    Themenkreis 2: Kriegsvorbereitungen stoppen

    15.15 Plenumsvortrag
    Der Hang zum Interventionismus - Die zunehmende Militarisierung der Welt (NATO, EU, Bundeswehr)

    Tobias Pflüger, IMI Tübingen

    16.00-16.30: Pause

    16.30-18.00 Uhr: Arbeitsgruppen und Gesprächskreise
    1. "Reform" der Bundeswehr
      Lothar Liebsch, Gießen, "Darmstädter Signal"
    2. Zur neuen NATO-Strategie
      Gerhard Piper, BITS Berlin
    3. Die Balkanisierung des Balkans - Krieg in Sicht
      Elmar Schmähling, Flottillenadmiral a.D.
    4. Die Raketenabwehrpläne der USA und ihre Folgen
      Regina Hagen, Friedensforum Darmstadt
    5. Europäische Rüstungsindustrie; Rüstungsexportpolitik
      Arno Neuber, Ettlingen
    6. Workshop: Bereitschaft zur Gewalt - Förderung von Gewalt
      Ellen Diederich, Intern. Frauenfriedensarchiv Oberhausen
    7. Psychologische Kriegsvorbereitung:
      Der Wandel der Legitimierungsbasis für Militär in der Bundesrepublik
      PD Dr. Johannes M. Becker, Uni Marburg

    18.00-19.00 Uhr: Pause, Abendessen

    19.00-20.45 Internationales Forum

    Europa rüstet für den Krieg - Mobilisieren wir für den Frieden!
    Podiumsteilnehmer aus fünf Ländern: Griechenland, Irland, Österreich, Russland, Schweden

    Ab 21 Uhr Erholung und Kommunikation in der "Caricatura"

    Sonntag, 3. Dezember

    Themenkreis 3: Friedensbedingungen verbessern

    9 Uhr: Plenumsvortrag
    Kriege vermeiden - Friedenschancen nutzen - Friedensbedingungen verbessern

    Heinz Loquai, Brigadegeneral a.D.

    10.00-11.45 Arbeitsgruppen und Gesprächskreise
    1. Kultur des Friedens statt Kult des Krieges
      Henning Zierock, Tübingen, Gesellschaft "Kultur des Friedens"
    2. Lokale Zentren für Friedenskultur schaffen!
      Bernhard Nolz, Prof. Dr. Wolfgang Popp, Pädagogen .f. den Frieden
    3. Abrüstung - ein Schritt zum Frieden
      Lühr Henken, Hamburg
    4. Entmilitarisierung der internationalen Politik: z.B. Atomwaffenfreies Europa
      Prof. Dr. Wolfgang Triebel, Berlin
    5. Embargo, Boykott und Sanktionen - Alternativen zum Krieg?
      Ulrich Cremer, Hamburg
    6. Dem Krieg die Waffen entziehen: Rüstungsexporte stoppen -
      Die Kampagne geht weiter
      Andrea Kolling, BUKO Kampagne Stoppt den Rüstungsexport, Bremen
    7. Neonazismus bekämpfen - aber wie? Alternativen zur rechten Gewalt
      Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Uni Köln

    12.00-13.45 Uhr: Podiumsdiskussion
    "Den Krieg ächten - für den Frieden werben."
    Ansatzpunkte für eine wirkungsvolle Friedenspolitik von unten

    Podiumsteilnehmerinnen:
    Sybille Stamm (Landesvorsitzende Baden-Württemberg IG Medien)
    Christiane Lammers, Geschäftsführerin der AFK
    Dr. Silke Reinecke, Göttinger Friedensbündnis
    Annelie Buntenbach, Bielefeld, MdB-Bündnis 90/Die Grünen
    Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP-PDS,
    Mod.: Ellen Diederich

    13.45 Uhr: Schlusswort

    14.00 Uhr: Ende des Ratschlags


    Anmeldungen:

    Per e-mail
    oder
    Bundesausschuss Friedensratschlag
    c/o DGB Kassel
    Spohrstr. 6
    34119 Kassel

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